Der Dresch- und Handwerkertag in Schleinitz ist wieder Geschichte
Die Wetterprognose für den 04. September ließ schon ab Mittwoch vorsichtigen Optimismus beim Förderverein Schloss Schleinitz e.V. aufkommen. Der Sonntag bestätigte dann: mit dem heißen Draht nach ganz oben hatte es auch dieses Jahr wieder geklappt.

Zahlreiche Besucher, darunter ein Vertreter des Hochadels im roten Samtgewand (bei der Hitze!) sowie eine braune Ziege, wie ein Hund an der Leine geführt, drängten sich bei den Vorführungen alter Erntetechnik, in den Werkstätten im Museum, an den Marktständen und im Handwerkerhof, wo mit Erbsensuppe, Kartoffeln und Quark und echten Thüringer Rostbratwürsten oder Kaffee und Kuchen am Nachmittag Hunger und/oder Appetit gestillt werden konnten.
Neben vielen Oldtimern, deren Besitzer ihre Schmuckstücke stolz präsentierten, konnte der alten Dreschtechnik gegenüber aber auch ein alter Mähdrescher E 175 sowie ein ganz moderner Claas 770 mit GPS-Unterstützung besichtigt werden. Wie viele Landarbeiter und vor allem wie viel Zeit und Schweiß wird er wohl ersetzen?
Ein Novum hat uns vom Verein besonders gefreut. Drei Vereine nutzten den diesjährigen Dresch- und Handwerkertag zu einem gemeinsamen Vereinsausflug nach Schleinitz. Bei diesem Betrieb strahlte dann Hartmut Oefner, unser Hauptorganisator, im Laufe des Nachmittags mit der Sonne um die Wette. Denn nach all dem Stress der vergangenen Wochen konnte er jetzt sein persönliches „Erntefest“ genießen.
Ein Highlight benennen zu wollen, wäre allen anderen gegenüber ungerecht. Deshalb möchte ich es bei einem ganz dicken Dankeschön an alle Beteiligten und Sponsoren bewenden lassen, natürlich mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Edith Wohlfarth
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